Blauer Floridakrebs, Procambarus alleni

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Artikelnummer: 32S

Name:Blauer Floridakrebs, Procambarus alleni

Herkunft: USA(Florida)

Gesellschaftsaquarium: ja

Wasser: weich, pH 6,5 - 8,2

Temperatur:  19- 26° Celsius

Beckengröße: ab 54 l

Bepflanzung wichtig: nein, aber von Vorteil

Futter: Zierfischfutter, Wafer für Krebse, Gemüse, Frostfutter, Lebendfutter

Zucht möglich: ja

Größe: bis zu 10 cm

 

Die rotbraune Naturform des Procambarus alleni kommt aus Florida, die blaue Farbform wurde im Aquarium gezüchtet. Die blauen allenis sind schon sehr lange im Hobby vertreten, sie sind robust, anpassungsfähig und vermehren sich willig. Sie werden ohne Scheren gemessen 7 bis 10 cm groß. Männliche und weibliche Floridakrebse werden in etwa gleich groß, die Scheren der Männchen sind schmaler und länger, die der Weibchen sind etwas rundlicher.

Für ein Pärchen des blaues Floridakrebses ist ein gut strukturiertes 54-l-Aquarium ausreichend. Die Tiere brauchen Kletter- und Grabemöglichkeiten. Das Aquarium muss absolut dicht geschlossen sein, weil Floridakrebse wie alle anderen Krebse auch echte Ausbruchskünstler sind, die selbst an Kabeln oder Silikonnähten emporkrabbln können. Schwimmraum ist nicht so wichtig wie eine gute Struktur, die den Einzelgängern Deckung und etwas „Privatsphäre“ bietet. Der Procambarus alleni geht an diverse Aquarienpflanzen, daher sind robust, schnell wachsende Pflanzen wie Nixkraut und Wasserpest oder auch Schwimmpflanzen wie Froschbiss, Salvinia und so weiter. In den Schwimmwurzeln halten sich vor allem jüngere und kleinere Krebse gern auf.

Die Geschlechter lassen sich am besten von unten unterscheiden. Während die Männchen V-förmige Begattungsgriffel (Gonopoden) am Übergang von Carapax und Hinterleib haben, besitzen die Weibchen Geschlechtsöffnungen (Gonoporen) an der Basis des 2. Schreitbeinpaars. Die Weibchen haben fünf Schwimmbeinpaare, die Männchen nur 3. Nach der Paarung, bei der das Männchen das Weibchen auf den Rücken oder auf die Seite dreht und mit den Scheren und den Schreitbeinen festhält, presst das Weibchen 50 bis 100 Eier aus und heftet sie sich an die Schwimmbeine. Dort putzt und befächelt es sie, bis nach drei bis fünf Wochen fertig entwickelte Jungkrebse schlüpfen. Sie bleiben danach noch etwa drei Tage unter dem Hinterleib des weiblichen Krebses, bevor sie sich selbstständig machen. Junge Procambarus alleni sind stark kannibalisch, daher braucht man möglichst viele Verstecke: braunes Herbstlaub, Sinterglasröllchen, Lochziegelsteine, spezielle Höhlen, Kokosnusshälften, …

Eine Vergesellschaftung mit Zwerggarnelen mit ähnlichen Ansprüchen an die Wasserwerte ist problemlos möglich. Floridakrebse fressen gern Schnecken, hin und wieder werden auch kleinere Fische gejagt und gefressen. Große Fische wiederum lassen sich gerne mal einen Krebs schmecken, vor allem frisch gehäutete Tiere haben dem nichts entgegenzusetzen. Auch Krabben und Großarmgarnele sind tödliche Feinde von Krebsen.

Als nordamerikanischer Krebs ist der Procambarus alleni ein potentieller Überträger der Krebspest, er darf also auf gar keinen Fall ins Freiland gelangen, da unsere heimischen Krebse dieser Krankheit nichts entgegensetzen können und ganze Populationen von ihr einfach ausgelöscht werden. Auch australische/neuseeländische, indonesische und papuanische Krebse werden von dieser tödlichen Krankheit befallen und dürfen daher weder mit allenis selbst noch mit dem Wasser aus ihrem Aquarium in Berührung kommen.

Was das Futter angeht, ist der blaue Floridakrebs ein sehr unkomplizierter Allesfresser. Wir empfehlen dennoch um Häutungsprobleme ect. zu vermeiden das Natureholic Krebsfeed, mit dem Natureholic Krebsfeed verzeichnen wir bei uns in der Anlage die besten ergebnisse in der Zucht und Haltung von Flusskrebsen.

 

Abgabegröße: 2-5cm